Bildersammlungen
Eierbacken 1980/81
Jagdgenossenschaft
Alt-Höfingen
Detail-Aufnahmen
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Beim Aufstellen der Eierkrone am 25.03.2017 habe die Kinder der Mini-Feuerwehr ihr Insektenhotel aufgebaut.



Das Unglück ereignete sich nach einer Feier. Der 30-Jährige habe das Schraubventil einer Gasflasche, die mit einem Heizstrahler verbunden war, zudrehen wollen, hieß es. Als er den Schlauch abzog, ist es offenbar zu einer explosionsartigen Verbrennung von Propangas gekommen. Es habe eine große Stichflamme gegeben. Kurzzeitig soll der Hessisch Oldendorfer in einem Feuerball gestanden haben. Nur wenige Minuten nach dem ersten Notruf trafen Freiwillige der Feuerwehren Höfingen und Fischbeck am Brandort ein. Der stellvertretende Ortsbrandmeister von Höfingen, Sven Tegtmeier, erkundete sofort die Lage.

Als der Erste Hauptlöschmeister das Backsteingebäude, das direkt mit einem 1862 erbauten Wohnhaus verbunden ist, betrat, sah er zunächst eine brennende Gasflasche. „Ich habe rasch das Ventil zugedreht und den Stahlbehälter dann ins Freie geschafft“, erzählt Tegtmeier. Zunächst nahmen die ehrenamtlichen Helfer an, dass die Gefahr gebannt ist. Es war stockfinster. Als die Feuerwehrleute den Brandort inspizierten, stellten sie fest, dass aus den Ritzen zwischen den Dachziegeln des Stalls und des Hauses Qualm aufstieg. „Es gab auf einmal eine massive Rauchentwicklung“, berichtet Stadtfeuerwehr-Sprecher Tobias Ebbighausen. Die Holzdecke habe zu diesem Zeitpunkt geglüht, sagte Tegtmeier. Das Feuer hatte sich rasch ausgeweitet und in den Dachstuhl gefressen. Zwischen Haus und Stall glimmten Balken und Latten. „Wir mussten davon ausgehen, dass es zu einer Durchzündung kommt“, sagt Brandmeister Ebbighausen. Einsatzleiter Dirk Kuhfuß forderte Verstärkung an.

Neben den Feuerwehren aus Pötzen, Bensen und Haddessen fuhren auch Feuerwehrleute aus Hameln mit einer Drehleiter und einem Löschfahrzeug sowie das Team des Einsatzleitwagens aus Hessisch Oldendorf und die Spezialisten der Atemschutzüberwachung aus Fischbeck nach Höfingen. Wenig später ließ der Fischbecker Ortsbrandmeister Kuhfuß auch die Atemschutzgeräte-Träger aus Barksen, Welsede, Großenwieden, Segelhorst und Rohden zum Einsatzort kommen. Fast 100 Frauen und Männer aus zwei Städten und zehn Dörfern waren im Einsatz. Ihre Aufgabe: Schlimmeres verhindern. „Das Feuer hatte sich mittlerweile weiter in Richtung Wohnhaus ausgebreitet“, erzählt Ebbighausen. Aus einem Hydranten wurde Wasser gefördert, von der Drehleiter aus erkundet, wo es brennt. Andere Helfer entfernten Ziegel, um das Feuer gezielt bekämpfen zu können. Bei der Suche nach versteckten Glutnestern leistete die Wärmebildkamera wertvolle Dienste. Nach ein paar Stunden war das Feuer unter Kontrolle. Gegen 5 Uhr konnten die ersten Verstärkungskräfte den Einsatzort verlassen. Freiwillige aus Höfingen und Fischbeck hielten noch bis nach 7 Uhr Brandwache.

Am späten Nachmittag gegen 16.30 Uhr stieg erneut Rauch aus dem Dachstuhl auf. Ein Glück, dass Markus Weber gerade des Weges kam. Der Zimmermeister und Inhaber der Firma Weber Holzbau & Bedachungen ist Stadtbrandmeister von Hameln und kennt sich aus mit Bränden. Weber setzte sofort einen Notruf ab – und schritt gemeinsam mit seinen Söhnen Carlo (11) und Marcel (14), die Mitglieder der Jugendfeuerwehr sind, zur Tat. „Ich war zufällig mit unserem Werkstattwagen unterwegs, hatte deshalb alles an Bord, was man so für den ersten Angriff benötigt“, sagt der ehrenamtliche Feuerwehrchef. Als Weber durch ein Fenster in den Stall schaute, sah er, dass Flammen auf dem Dachboden loderten. Er stellte eine Leiter an, stieg auf das Spitzdach, ließ sich eine Kettensäge anreichen, entfernte ein paar Latten und schnitt dann ein Loch in den verkohlten Boden. Mit einem Sechs-Kilo-Pulverlöscher bekämpfte Weber das Feuer und verhinderte auf diese Weise Schlimmeres. „Carlo und Marcel sind mir zur Hand gegangen; sie haben Motorsäge und Feuerlöscher aus dem Fahrzeug geholt und mir angereicht“, sagt der Helfer. Wenig später trafen die Feuerwehren Fischbeck und Höfingen sowie die Drehleiter und ein Löschfahrzeug aus Hameln am Brandort ein. Weil noch weitere Atemschutzgeräte-Träger benötigt wurden, ließ Einsatzleiter Tegtmeier die Feuerwehren Zersen und Pötzen alarmieren. Hessisch Oldendorfs Stadtbrandmeister Karsten Redeker vermutet, dass Funkenflug den zweiten Brand verursacht hat. Es habe am Nachmittag an einer ganz anderen Stelle gebrannt. „Das Feuer hat sich nicht dorthin gefressen.“




Höfingens Sportplatz wird jetzt als Pferdeweide genutzt!


Klönabend des Heimatvereins


siehe Heimatverein / Heimatverein 2017

Auf der Seite des Heimatvereins stehen die Termine für 2017!




Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich mit Material versorgt haben, bzw. versorgen. Ein besonderer Dank geht dabei an Horst Boose! Ich möchte betonen, dass es nicht vorrangig meine Absicht ist, die aktuellen Vorgänge im Dorf zu dokumentieren. Ich bin in erster Linie an alten Fotos und Geschichten interessiert! Material wird jederzeit gern entgegengenommen (info@hoefingen.net). j.s.